Pfefferkorn Ingenieure VBI

Tragwerksplanung im Hoch- und Ingenieurbau

HG013

Physikalisches Institut Heidelberg

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Physikalisches Institut Heidelberg 06

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Physikalisches Institut Heidelberg 05

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Physikalisches Institut Heidelberg 07

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Bauherr

Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Universitätsbauamt Heidelberg


Architekt

ArGe Architekten,
Broghammer - Jana - Wohlleber, Harter + Kanzler, Waldkirch



Kenndaten
 

Leistungsphase  1 bis 6, 8
 
NF:  7.200 m²
 
BGF:  13.800 m²
 
BRI:  57.800 m³



Tragwerksbeschreibung

Der fünfgeschossige Institutsneubau wurde als Stahlbetonskelettbau mit Grundabmessungen von ca. 60m x 54m, und freitragenden Lochwandfassaden mit 30m Spannweiten erstellt. Zum 2. Bauabschnitt gehört auch die Erweiterung des Werkstattgebäudes. An der östlichen Seite der bestehenden Werkstätten aus UG, EG und OG wurde die Erweiterung direkt angebaut mit direkten Zugängen in allen 3 Ebenen.

Im anstehenden Neckarkies wurde die Flachgründung  mit einer Fundamentplatte von 40 cm bis 60 cm Dicke aus Stahlbeton hergestellt.

Der Massivbau ist durch die Wandscheiben und Deckenscheiben sehr gut ausgesteift. Die Horizontalkräfte aus Windlasten, Schiefstellung  werden über die Deckenscheiben zu den Aussteifungspunkten geleitet. Der westliche Riegel und der östliche Riegel sind jeweils durch 2 Treppenhausschächte und durch Aufzugschacht bzw. Technikschacht aus Stahlbeton ausgesteift.

Die Deckenscheiben der umlaufenden Gebäuderiegel sind in der gleichen Höhe durchlaufend.

Die innere Öffnung der Deckenscheibe über EG bis 3.OG misst 34 m x 26 m.

Durch den Tiefhof im UG entlang des südlichen Riegels entsteht teilweise ein einseitiger Erddruck, welcher durch die Decke über UG und die Gründungsplatte unter dem UG abzuleiten ist.

Die Erweiterung der Werkstatt wird ebenfalls durch Wandscheiben und Deckenscheiben sehr gut ausgesteift. Durch die Dehnfuge zur bestehenden Werkstatt werden alle Horizontalen Kräfte selbst abgeleitet, also Windlasten, Schiefstellungslasten und der einseitige Erddruck an der nördlichen, östlichen und südlichen UG-Aussenwand.