Pfefferkorn Ingenieure VBI

Tragwerksplanung im Hoch- und Ingenieurbau

HG013

Linde Agora

Linde Agora

1250070743_1
RH

Ansicht

1250070743_2

Foto: Ernst²

Rohbau

1250070743_4

Foto: Ernst²

Gebäude von oben

1188828065_8

Foto: Ernst²

Baustelle von oben

1174645469_6

Foto: Ernst²

Bauherr

Linde AG



Architekt

Professor Wolfgang Kergaßner, Stuttgart



Kenndaten

Leistungsphase 1 bis 6, 8

NF: 7.300 m²

BGF: 11.900 m²

BRI: 59.000m³



Objektbeschreibung

Die Linde AG, Wiesbaden, hat auf ihrem Werksgelände in Höllriegelskreuth bei München-Pullach den Neubau eines Konferenz- und Schulungsgebäudes erstellt.

Das Gebäude steht über einem unregelmäßigen Grundriss mit einem über alle Geschosse durchgehenden Innenhof-Lichtraum erstellt, besitzt die maximalen Grundrissabmessungen von ca. 60 m x 85 m und besteht aus 5 aufgehenden Hauptgeschossen mit zwei eingeschobenen Zwischengeschossen sowie einer Teilunterkellerung.

Aufgrund unterschiedlicher Nutzungen der Geschosse, versetzten Deckenrändern, gestaffelten Auskragungen mehrerer Obergeschosse, geneigten und geschossweise verspringenden Kernen, exzentrischen Lastabtragungen etc. entsteht ein komplexes räumliches Tragsystem mit großen Spannweiten und zahlreichen Abfangungen.

Die Tragkonstruktion wird in massiver Stahlbetonbauweise erstellt und besteht im wesentlichen aus Flachdecken, Stützen, Kernen, Trägern und freitragenden Wandscheiben.

Die Gründung des nicht unterkellerten Gebäudes erfolgt durch bewehrte Bohrpfähle mit Durchmessern von 60 cm, 90 cm, 120 cm und 150 cm in den Schichten der Terrassenschotter.

Die auf der Südwestseite des Neubaus verlaufende Dr.-Carl-von-Linde-Straße wird durch einen bestehenden Trog aus Bohrpfählen dauerhaft gesichert.

Durch die Gründung des Neubaus mit Pfählen wird baugrundtechnisch eine Trennung von Trogbauwerk der Dr. Carl-von-Linde-Straße erreicht, so dass negative Auswirkungen auf das Straßenbauwerk ausgeschlossen werden können.

Die Aussteifung ab dem Erdgeschoß erfolgt durch die massiven Kerne und Wandscheiben in Verbindung
mit den Stahlbetondecken der Hauptgeschosse. Die Lastweiterleitung der Horizontallasten in den Baugrund erfolgt über die Pfähle und die Verklammerung des Baugrundes mit den Pfahlköpfen und Riegeln.