Pfefferkorn Ingenieure VBI

Tragwerksplanung im Hoch- und Ingenieurbau

HG013

Neubau Augenklinik Tübingen

Modellbild

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Bild: Arcass

Augenklinik Tübingen 01

Foto: Arcass

Augenklinik Tübingen 02

Foto: Arcass

Augenklinik Tübingen 03

Foto: Arcass

Augenklinik Tübingen 04

Foto: Arcass

Bauherr

Land Baden-Württemberg


Architekt

arcass Stuttgart



Kenndaten
 

Leistungsphase 1 bis 6, 8
 
NF: 8.500 m²
 
BGF: 19.200 m²
 
BRI: 95.400 m³



Objektbeschreibung

Neben der bestehenden HNO-Klinik an der Elfriede Aufhornstraße in Tübingen plant das Amt Tübingen der Vermögen und Bau Baden-Württemberg, den Neubau der Augenklinik und des Forschungsinstituts für Augenheilkunde.
Das zur Bebauung vorgesehene Grundstück auf dem Schnarrenberg fällt in südöstlicher Richtung leicht ab, liegt westlich der HNO-Klinik und wird zur Zeit als Parkplatz genutzt.
Nach DIN 4149, 2005-04 und der Karte der Erdbebenzonen und der geologischen Untergrundklassen liegt Tübingen in der Erdbebenzone 3, Untergrundklasse A-R.
Der als Stahlbetonskelettbau konzipierte Klinikneubau besitzt die maximalen Gebäudeabmessungen von ca. 89,0 x 63,0 m, eine maximale Höhe von ca. 26,50 und besteht aus den Ebenen E0 bis E5, also maximal 6 Vollgeschossen sowie einzelnen Technikaufbauten auf den Dachdecken der Ebenen E4 und E5.
Der gesamte Baukörper ist sowohl im Grundriss als auch im Aufriss stark gegliedert und wird geprägt von Überbauungen einzelner Gebäuderiegel, großen auskragenden Bauteilen und von allseitig umschlossenen, der Belichtung dienenden Innenhöfen.
Die Decken des Klinikgebäudes werden im Regelfall als unterzugslose, 2-achsig gespannte Flachdecken hergestellt. Die Decken über der Ebene E3 werden im Bereich der Gebäudeauskragungen und Überbauungen durch Wandscheiben und Zugstützen nach oben aufgehängt. Die Decken der Ebenen E3, E4 und E5 werden teilweise mit großen Deckenauskragungen bzw. großen Spannweiten erstellt und deshalb durch Monolitzen ohne Verbund vorgespannt.